§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Angebote und Leistungen der MHD DESIGN Innenausbau & Wandgestaltung (nachfolgend „Auftragnehmer“), Inhaber: Emad AJAJ, 37603 Holzminden, gegenüber Verbrauchern und Unternehmern im Bereich Innenausbau, Wandgestaltung, Trockenbau sowie Bodenbeläge. Es gelten ausschließlich diese AGB. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt.
§ 2 Vertragsschluss, Angebote
Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung an den Auftraggeber, ein Angebot anzufordern. Der Vertrag kommt erst durch die schriftliche oder in Textform erteilte Auftragsbestätigung des Auftragnehmers zustande.
Angebote sind grundsätzlich 14 Tage ab Angebotsdatum gültig. Kalkulationsgrundlage bilden die bei der Angebotserstellung bekannten Leistungen. Sollten sich bei der Auftragsausführung wesentliche Umstände ändern, behält sich der Auftragnehmer eine Anpassung der Vergütung vor.
§ 3 Leistungsumfang, Nebenleistungen und Aufmaß
Maßgeblich für den Leistungsumfang ist der vereinbarte Vertragstext einschließlich Leistungsbeschreibung, Plänen und Aufmaßen. Nicht ausdrücklich vereinbarte Nebenleistungen (z. B. Demontage, Entsorgung, Elektro-, Sanitär- oder Heizungsarbeiten) sind nicht geschuldet und werden gesondert vergütet.
Vom Auftraggeber beigestellte Materialien, Möbel oder Bauteile werden auf Übereinstimmung mit der Bestellung und offensichtliche Transportschäden geprüft. Etwaige Mängel sind dem Auftragnehmer vor Einbau schriftlich mitzuteilen.
§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen
Alle Preise verstehen sich in Euro inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer. Offene Vergütungen sind mit Rechnungsstellung fällig, soweit nichts anderes vereinbart wurde. Bei umfangreichen Projekten können vereinbarte Abschlagszahlungen entsprechend dem Leistungsfortschritt gefordert werden.
Bei Zahlungsverzug des Auftraggebers ist der Auftragnehmer zur Einstellung der Arbeiten berechtigt; entstehende Stillstandskosten trägt der Auftraggeber.
§ 5 Termine und Fertigstellung
Vereinbarte Termine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich zugesagt wurden und der Auftraggeber seine Mitwirkungspflichten (u. a. Zugang, Bereitstellung von Medien, geräumte Flächen) erfüllt. Terminverzögerungen durch höhere Gewalt, Lieferverzögerungen von Materialien oder durch das Verhalten des Auftraggebers verlängern die Fristen angemessen.
§ 6 Abnahme
Die Leistung gilt als abgenommen, wenn der Auftraggeber sie nach Mitteilung der Fertigstellung nicht innerhalb von 10 Werktagen abnimmt oder als abgenommen gilt (schlüssige Nutzung, Einzug oder Bezug der Räumlichkeiten). Der Auftraggeber kann geringfügige, die Nutzung nicht wesentlich beeinträchtigende Mängel von der Abnahme ausnehmen.
§ 7 Gewährleistung
Die gesetzliche Gewährleistung beträgt für Verbraucher zwei Jahre ab Abnahme; für Unternehmer gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen. Mängel sind dem Auftragnehmer unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb angemessener Frist nach Entdeckung, schriftlich anzuzeigen. Der Auftragnehmer leistet Nacherfüllung durch Beseitigung des Mangels oder Neuherstellung nach seiner Wahl.
Eine Selbstbeseitigung des Mangels durch den Auftraggeber ohne vorherige Frist zur Nacherfüllung erfolgt auf dessen Kosten und Gefahr.
§ 8 Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Für einfache Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalspflichten), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
§ 9 Eigentumsvorbehalt
Bis zur vollständigen Bezahlung aller Forderungen aus dem Vertragsverhältnis bleibt geliefertes und eingebautes Material Eigentum des Auftragnehmers. Der Auftraggeber verpflichtet sich, die Vorbehaltsware pfleglich zu behandeln.
§ 10 Streitbeilegung
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr/. Der Auftragnehmer ist nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 11 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: September 2026 · Bitte ersetzen Sie alle markierten Platzhalter durch Ihre realen Daten.